Anschnallen und Autopiloten Intune, - Bitte!!

Aktualisiert: 14. Okt. 2021

Mein heutiger Blog lädt Dich ein, Dich zu kümmern. Und zwar um Deinen Autopiloten.

Was ist das? Ein Autopilot ist eine automatische Flugzeugsteuerung in der Flugverkehrssprache. Hier vergleichbar mit unserem ganzen System, unserem Motor, mit unseren Gedanken, Gefühlen und unserem Körper. Der Autopilot wird vom Piloten ein- und ausgeschalten und auf die bestimmte Flughöhe und -strecke programmiert. Er empfängt Signale, die von Sensoren kommen und richtet sich entsprechend aus, ergo er läuft automatisch. Ebenso ist es mit dem Autopiloten in Deinem System. Er reagiert wie ein selbstfahrender Motor, wie (fremd-)gesteuert, allerdings eingerichtet in der Vergangenheit. Er hat darin einen Sinn, nicht die Flughöhe zu steuern, aber beispielsweise schützend eine bestimmte Haltung oder Denkmuster einzunehmen, wenn eine bestimmte definierte Situation eintritt. Also wenn aus einer bestimmten ekeligen Situation, dein System speichert: „Finger weg!“ oder aus einer besonders unangenehmen Situation dein Autopilot ausgerichtet ist, Deinem Gegenüber ins Gesicht zu hauen. Aus heutiger Sicht unklug. Damals vielleicht sinnvoll. Kommen wir genau damit zu einer weiteren wichtigen technischen Option: Ein Autopilot Intune ist eine Entwicklungsmöglichkeit von Microsoft Intune, mit dem Du neue Geräte einrichten und konfigurieren kannst um sie auf den produktiven Einsatz vorzubereiten. Damit kannst Du also Geräte zurücksetzen, wiederverwenden und erneut ausrollen. Wir verbinden heute mal beides und wenden es auf unseren Autopiloten an. Autopilot Intune also – Juhu!



Ich lade Dich jetzt ein, anhand eines Konflikts logisch zu hinterfragen, ob das, was Dein Autopilot Dich denken, sagen/tun und fühlen lässt, tatsächlich Sinn macht und stelle in Aussicht, dass Du die Chance hast, in jedem Moment, die Verantwortung zu übernehmen, dort auszusteigen und das Intune zu starten. Welch Geschenk! Zumindest im Hier und Jetzt. Und das ist doch da, wo wir gerade sind – oder?


Nimm Dir am besten einmal das letzte Event, das Dich so richtig aufkochen und Dich selbst in Taubheit, Wut und Aggression verlieren hat lassen. Schau Dir a) an, welches Gefühl das ist und definiere es als das, was es ist. Und b) was Du denkst, Dir damit selbst sagst und was Du damit tust. Wenn du solch ein Event vor Deinen Augen und wahrscheinlich im Bauch, im Po oder im Hals stecken hast, dann geht das Intune los.


Ich schiebe ein Beispiel ein: Kai steht vor seinem Kumpel Ulli und erzählt ihm, er wolle sich jetzt als Headhunter für Führungskräfte selbstständig machen. Ulli starrt Kai an und sagt: „Dafür bist du viel zu unstrukturiert und viel zu emotional. Du kriegst bei den Ups & Downs einer Selbstständigkeit sicher ein Magengeschwür. Das ist doch waghalsiger Mist.“. Kai ist logischerweise erschrocken, will Luft holen und Ulli zumindest innerlich verprügeln. Allerdings wusste keiner von beiden, was in dem anderen vorgeht und was das Gesagte auslöste oder triggern hätte können. Kai hört: ich bin unstrukturiert, ergo zu blöd, viel zu emotional und werde sogar krank, wenn ich mich selbstständig mache. Ulli denkt: hoffentlich tappt er nicht in dieselbe finanzielle und emotionale Gefahr, wie andere in meinem Umfeld, ich will ihn besser aufhalten und schützen. Könnte so sein. Wissen tun wir es nicht. Wenn wir aber kurz innehalten, hatte jeder seine Geschichte dazu. Der eine in seinem Wunsch auf Freude, Verständnis und vielleicht sogar Applaus und der andere in der Angst und Fürsorge um den anderen. Die Warnung, die Ulli aussprach, hatte nur mit ihm selbst und seinen eigenen Erlebnissen und Prägungen zu tun. Kai könnte sich also für die fürsorgliche Aussage bedanken, in der Ulli nur von sich erzählt hat, seine Ängste gezeigt und sein Mitgefühl für Kai demonstrierte.


Der Autopilot lässt Dich eigentlich in solch einer Situation wütend werden, nimmt die Worte als Angriff und will ebenso in den Angriff gehen, oder aber ohnmächtig im übersteigerten Sinne werden. Du kannst Dir sicher sein, dass Dein Gegenüber nicht weiß, was in Dir vorgeht. Denn: kann es das wirklich? Wissen, was in Dir vorgeht? Also obliegt es doch Deiner eigenen Verantwortung, Dein Gefühl und das verbundene Wort in Deinem Autopiloten zu analysieren und neu auszurichten. Genau: neu ausrichten. Autopilot Intune.


Kann ich die Situation schon als Geschenk betrachten, wenn ich wüsste, welche Chance dahintersteckt? Dass ich mich und meinen Autopiloten neu ausrichten kann als etwas immer und durchweg Positives? Wenn es mich also triggert, dann muss ich mich fragen, was genau mich triggert. Triggert es mich, wie oben in Ullis Fall, unstrukturiert zu sein? Dann darf ich zuerst nach der Absicht von Ulli fragen. Welches Bedürfnis steckt in der Person, die Kai so gut kennt. Und weiter den Satz hinterfragen: Bin ich wirklich unstrukturiert? Wenn Ja, dann sehe ich zu, dass ich es ändere, oder ich lasse mir helfen. Und wenn Du damit fertig bist, kannst Du das Gegenteil für Dich manifestieren. Bin ich zu emotional, dass ich sogar ggfs. krank werde? Nein. Also lass den Satz stehen als seine Geschichte und dreh den Satz für Dich um: ich bin emotional intensiv und übernehme Verantwortung für meine Superressource: Gefühle. Entsprechend äußere ich den Satz direkt laut, wenn mir dies wichtig ist. Und schon hast Du eine Affirmation, die Deinen Autopiloten aus der Taubheit, Wut und Aggression in deine Eigenverantwortung und Freude bringt. Yes!


Wir dürfen uns bei jeder emotionalen Berg- und Talfahrt fragen, was das mit uns selbst, vor allem im Hier und Jetzt, zu tun hat. Die Fragen lauten:


1. Wer ist der andere WIRKLICH und welches Bedürfnis lag hinter seiner Aussage?

2. Was hat das mit mir zu tun?

3. Ist das Gesagte/Gehörte/Geglaubte wirklich wahr?

4. Wenn ja, kann ich es ändern? - Wenn nein, mach den Satz zu deinem positiven Manifest und vergiss nicht, ihn zu äußern – egal wie!


Ich wünsche dir so viel Spaß dabei! Wenn der Spaß auf der Strecke bleibt und du Schützenhilfe brauchst, schreib mir unbedingt und wir finden deine ganz persönlichen Fragen.


Bis ganz bald!

Deine Barbara

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