Dein Weg in die Klarheit - bella „Chao“!

Sommer, Sonne, Sommersonnenwende. Und damit Hälfte des Jahres fertig. Haken.

Nicht? Keinen Haken? Über das Frühjahr hinweg lief alles irgendwie nicht so richtig an, wie geplant? Und bis März hat sich alles erst so richtig vertüddelt. Spätestens seit April macht hier keiner mehr, was er ..wollte – geht es Dir auch so?! Das hört sich schwierig an. Irgendwie durcheinander, chaotisch? Dann werfe ich dir heute mal Chaos, Kreativität und Klarheit in einem künstlerischen Topf aus 28° zusammen. Von Kreativitätsstrategien hier auf dem Coaching Kanal berichtend, wird das Wort Kreativität als eine Art schöpferisches Schaffen von etwas, was nicht da ist, definiert. Noch nicht da ist. Kreativität bedeutet Raum für Ideen und etwas Neues zu zaubern?! Wenn Kreativität vielleicht in deinem Kopf für Chaos steht, weil alles, ja wirklich alles, in der Kunst des Schaffens erlaubt ist, möchte ich dir hierzu eine hübsche Formel zuwerfen:

„Ordo ab Chao“, aus dem Lateinischen stehend für „Ordnung aus Chaos“. Es ist die älteste Formel antiker Mystizismen. Man könnte auch sagen, aus „Scheisse Gold machen“ oder andere provokantere Wachmacher nehmen, die lieblicher klingen und aus der Bibel frei übersetzt heißen könnten:„...und aus dem Chaos sprach Er: Es werde Licht..“,- sowas! Ich nehme aber die Formel „Ordo ab Chao“ heute zum Anlass, dir die zweite Jahreshälfte ein wenig klarer zu gestalten. Im Juni heißt es unbedingt Klarheit aus diesem Zustand herzustellen, den du dir bis dato selbst kreiert hast. Du hast doch etwas kreiert? Oder nicht? Na, was denn?!

Du darfst jetzt also überlegen, wie der Rest des Jahres aussehen darf. Was du wohl dafür brauchst? Meines Erachtens Kreativität, Neugier, Freude und Akzeptanz. Ein Bewusstsein. Für Dich und Dein Leben. Dass im Grunde dieser chaotische Zustand zu Ordnung und Klarheit überhaupt führt, scheint dir im jetzigen Moment allerdings nicht bewusst gewesen zu sein. Und dankbar bist du dafür gerade auch nicht wirklich. Weil du so in deinen Gefühlen gefangen bist. Vielleicht ja auch in den, von uns scheinbar so schwer ertragbaren und negativ bewerteten Gefühlen, wie Angst, Schuld und Scham. Wenn du wüsstest und nur schon einmal denken könntest, dass diese Gefühle allerdings wahrscheinlich eine Berechtigung und sogar eine gute Absicht haben und mit dafür verantwortlich sind, was du aus ihnen kreieren kannst. Momente, in denen du vielleicht traurig bist, weil du hoffst, ein anderes Leben führen zu können. Aus dieser Trauer heraus, die sich mit Angst vor Neuem, Schuld, dass du es nicht tust und Scham gegenüber deinem Umfeld beispielsweise, mischt, entsteht dein so empfundenes ganz persönliches Chaos. Gegebenenfalls sogar ein schönes Drama, das sich zu filmen lohnte. Denn deine Kreativität dabei ist schon grandios und ich lasse deiner Kreativität für die Vorstellung eines Chaos seinen Lauf und male es lieber nicht weiter aus.


Jetzt gibt es die Möglichkeit, den obigen so mystischen Satz, anzunehmen und in die Erwartungshaltung eines mutigen Erwachsenen zu kommen, damit Ordnung entsteht, oder aber die Möglichkeit auf eine Katastrophe. Welche wählst du? Katastrophe? Völliges Chaos? Braucht dein Gehirn die 28° Erwärmung, den Stress, die Aufregung und das Adrenalin, wenn die Katastrophe einsetzt, oder kriegen wir das Kind geschaukelt? Wie gehst du mit dem Chaos um, um wieder mit Neugierde, Freude und Vertrauen in deine Kreativität und Klarheit zu kommen. Schaffst du es in die Veränderungskurve einzusteigen und zu surfen, oder schmierst du ab und brauchst das Chaos in seiner desaströsen vollen Intensität.


Es gibt im Chaos vor allem deutlich (für andere oft) sichtbare Dinge, die durchaus lohnend sind, dass du sie dir persönlich anschaust. Hast du das schonmal zu Ende gedacht? Wenn du dein Chaos eben von allen Seiten beleuchtest und nicht nur den Schmerz und die Traurigkeit in der Opferrolle siehst. Wenn du das, was du da mitten in deinem Chaos so unter den Teppich kehrst, und das Chaos überhaupt erst damit entstehen liesst, jetzt einmal anschauen würdest – vielleicht jemand anders erklären lassen würdest, was er da auf deinem Kehrblech für eine warme Suppe sieht. Wenn du jetzt anschauen würdest, was genau so wehtut, dann entsteht Klarheit. Wetten?


„Chao“.


Deine Babsi Mai


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