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Wie ihr die Welt rettet, Jesus, Maria und Joseph!

Achtsamkeit als Modewort und nun will ich mich dieses Jahr zur Weihnachtszeit genau darüber auslassen. Mode oder Trigger? Was genau nervt daran eigentlich so? Wer schämt sich denn da, oder fühlt sich gar schuldig? Es ist viel diskutiert und doch sehr einfach definiert und hat etwas, das wir alle gebrauchen können.

Ein Exkurs: Die Heilige Mutter Maria, oder wer hat den Jesus unbefleckt geboren? Und wieso sind die nochmal alle nach Nazareth gerannt? Eine einzige stressige Angelegenheit. Kein Zuhause, rennen, schwanger, kein Ort zum Gebären, alle doof! Wie leidlich und mühsam, wie schmerzhaft. Wie traumatisch! Nicht? Da haben wir die erste Bewertung, eine Sichtweise und die dazugehörige Empfindung, die wiederum aus unseren Prägungen hervorschießen. Diese Prägungen sind ja nicht nur deiner eigenen Geschichte seit deiner Geburt, oder warte, bereits deines Entstehens, geschuldet, sondern der deiner Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, tamtam! Und am Ende stammen wir dann auch von dem ollen Joseph und vom Affen ab. Jesus! Weihnachten also als Heiliges Fest für Deine Herkunft, Deine ganze Geschichte – für etwas, das die Welt rette. Die Christen glauben, dass Jesus Christus vor mehr als 2.000 Jahren als Sohn Gottes auf die Erde kam, um die Menschen zu retten. Retten? Aber vor wem oder was? Na vor so etwas, wie oben, was mit Maria passierte. Ist doch schon mal etwas, oder? Aber was verkündete er denn? Na, Liebe! Liebe als Werkzeug des Friedens. Da haben wir es: Er sollte die Welt vor Krieg und Hass und Mord und Totschlag retten. Womit? Mit der Liebe.


Nähmen wir an, Achtsamkeit wäre nichts anderes als diese Liebe: nämlich die wertfreie Beobachtung Deiner selbst und der Welt in völliger Präsenz. Anders: achtsam sein heißt, den gegenwärtigen Moment bewusst und liebend wahrzunehmen. Und jetzt fragt man sich doch: ja, geht sie denn davon aus, dass in solch einem Moment nur Liebe hochkommt? Ja, denn der Mensch als solcher ist gut. Das sagt Er doch. Der Herr Jesus. Nicht? Der Mensch ist an sich gut. Er kommt zur Welt und ist gut. Und wenn ich davon ausgehe, bedeutet gut sein doch liebend zu sein. Also rettet er die Welt.


Bedingungslose Liebe als Antwort auf Krieg, Hass und Stress, Toxik. Mehr Verbundenheit und Achtsamkeit zu Weihnachten. Denn diese eine Liebe verändert Deine ganze Wahrnehmung, Dein Leben. Es ist eine Sichtweise, eine Einladung. Sie verändert nicht nur Deinen Stoffwechsel, die Funktionsweise Deines Gehirns, sondern fördert die körperliche Selbstheilung, Deine Feinfühligkeit, Dein Mitgefühl und die Geduld, sodass die Beziehungen innerhalb und außerhalb Deiner Familie davon profitieren. Wetten? Und damit rettest Du die Welt – in Dir und um Dich herum! Und muss man immer gut sein, beten, still sein, meditieren, um diese Liebe zu empfinden? I don´t think so. Achtung: Du kannst das beim Haarewaschen, Staubsaugen, Arbeiten, Kochen und auch beim Fahrradfahren tun. Es gibt Tools. Werkzeuge. Übungen. Egal, ob du das nun 1 Minute machst, immer wenn du durch einen Türrahmen gehst - oder 20 Minuten lang, während du läufst. Jede Minute zählt! Frieden beginnt immer noch: in Dir! Denn in Dir ist Liebe. Attacke!


Deine

Barbara Mai


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